Pfarrei Hl. Johannes XXIII.
Tempelhof-Buckow
Begrüßung des Monats
Grzegorz Bajer
Kaplan
Der November ist ein stiller Monat. Die Tage werden kürzer, die Blätter fallen, die Natur zieht sich zurück und lädt uns ein, selbst ein wenig innezuhalten. Vielleicht spüren wir gerade in dieser Jahreszeit, dass unser Leben nicht nur aus dem besteht, was sichtbar und unmittelbar vor uns liegt. Der November schenkt uns Raum für Erinnerungen, für Dankbarkeit, für Trauer – aber auch für die Hoffnung, die tiefer reicht als das, was unsere Augen sehen können.
Gleich zu Beginn des Monats feiern wir Allerheiligen. Wir denken an all jene Menschen, die ihren Glauben gelebt und Gottes Liebe in die Welt getragen haben. Viele von ihnen sind uns namentlich bekannt, andere sind nur Gott bekannt. Und vielleicht gibt es auch in unserem eigenen Leben Menschen, die für uns zu solchen „Heiligen des Alltags“ geworden sind: Menschen, die uns begleitet, getröstet, ermutigt oder durch ihr Leben ein Stück von Gottes Güte sichtbar gemacht haben. Allerheiligen erinnert uns daran, dass wir als Christen miteinander verbunden sind – über Generationen hinweg und über die Grenzen des Todes hinaus.
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Neues aus dem Vatikan
Glauben: das ist die Heiterkeit, die von Gott kommt.
Johannes XXIII.